Kommentar zum türkischen Präsidenten Erdogan will von der Misere ablenken

Der türkische Präsident Erdogan kämpft um sein politisches Überleben und braucht einen Befreiungsschlag, um von der Misere abzulenken und sich als starker Mann zu inszenieren, meint Frank Nordhausen.
25.10.2021, 20:10
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Von Frank Nordhausen

Der türkische Präsident reagiert ruppig, wenn er sich angegriffen fühlt. Recep Tayyip Erdogan hat schon der Bundeskanzlerin „Nazi-Methoden“ vorgeworfen, die USA als „Imperialisten“ geschmäht und 2015 einen russischen Kampfjet abschießen lassen – was ihm nicht gut bekam. Aber noch nie hat er einen offenen Bruch mit dem Westen wie am Wochenende riskiert, als er zehn Botschafter engster Nato-, EU- und wirtschaftlicher Partner zu „unerwünschten Personen“ erklärte. Der Vorgang ist verstörend, da Erdogan wegen wirtschaftlicher Sorgen dringend auf westliche Hilfe angewiesen ist.

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