Tunesien Das Pflänzchen Demokratie wächst nicht mehr weiter

Tunesien hat es als einziges Land geschafft, nach dem sogenannten arabischen Frühling Autokratie gegen Freiheit einzutauschen. Doch die junge Demokratie ist gefährdet, kommentiert Birgit Svensson.
17.09.2021, 20:33
Lesedauer: 3 Min
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Von Birgit Svensson

Wie schwer es ist, von einer Diktatur in eine Demokratie überzugehen, zeigt sich einmal mehr am Beispiel Tunesiens. Dabei ist das Land am oberen Ende des afrikanischen Kontinents das einzige, das es geschafft hat, nach dem sogenannten arabischen Frühling, das Korsett der Autokratie gegen den Wind der Freiheit einzutauschen. Tunesien darf mit Fug und Recht das Wort Revolution benutzen, wenn es um die Umwälzungen der vergangenen zehn Jahre geht. Die anderen Länder nicht. Denn nirgends sonst ist tatsächlich ein Regimewechsel zustande gekommen. Doch jetzt gibt es Probleme. Das Pflänzchen Demokratie wächst nicht mehr weiter.

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