Ukraine-Konflikt Biden irritiert Verbündete

Joe Biden irritiert mit seinen offenen Äußerungen zur Ukraine-Krise. Hat der US-Präsident bei seiner ersten Pressekonferenz seit neun Monaten Russland den Freibrief für „ein bisschen“ Krieg gegeben?
20.01.2022, 17:02
Lesedauer: 4 Min
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Von Thomas J. Spang, Washington

Kurz vor der Krisenmission von US-Außenminister Anthony Blinken nach Europa, traf in Berlin ein geheimer Besucher ein. Ohne Kameras und Reporter im Schlepptau informierte der Direktor des Auslandsgeheimdienstes CIA, Bill Burns, Bundeskanzler Olaf Scholz und seine deutschen Kollegen über die Lage in der Ukraine-Krise. Wie das „Wall Street Journal“ exklusiv berichtet, ging es bei der Begegnung auch darum, Wladimir Putin eine geschlossene Front der Nato zu präsentieren. In Washington besteht die Sorge, die Bundesregierung könnte bei Sanktionen gegen die Erdgasleitung Nord Stream 2 je nach Grad einer russischen Aggression gegen die Ukraine wackeln. Namentlich nicht genannte US-Diplomaten sagen hinter vorgehaltener Hand, man sei besorgt, dass Kanzler Scholz privat Zusagen gemacht habe, auf die er sich öffentlich nicht festlegen wolle.

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