Ende des Afghanistan-Einsatzes Biden verteidigt Abzug

Die Taliban sind in Afghanistan auf dem Vormarsch. Dass der US-Präsident eine Machtübernahme der Islamisten für „nicht unausweichlich“ hält, dürfte ein schwacher Trost für viele Afghanen sein.
09.07.2021, 18:03
Lesedauer: 3 Min
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Biden verteidigt Abzug
Von Thomas Spang

US-Präsident Joe Biden hat ein Ende des Afghanistan-Einsatzes am 31. August angekündigt und den Abzug der US-Truppen gegen zunehmende Kritik verteidigt. „Ich werde nicht noch eine weitere Generation Amerikaner in den Krieg nach Afghanistan schicken“, sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Ansprache im Weißen Haus. „Wir beenden Amerikas längsten Krieg.“ Der US-Präsident räumte vor Journalisten ein, dass die militant-islamistischen Taliban inzwischen so stark seien wie noch nie seit dem Sturz ihres Regimes Ende 2001. Eine Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan sei aber „nicht unausweichlich“, betonte er.

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