Visa-Vergabe Der Kompromiss der EU geht nicht weit genug

Die EU-Außenminister haben sich im Streit um die Visa-Vergabe an russische Staatsbürger geeinigt. Auch wenn der Kompromiss für viele zum Nachteil sein wird, geht er nicht weit genug, meint Katrin Pribyl.
31.08.2022, 20:06
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Der Kompromiss der EU geht nicht weit genug
Von Katrin Pribyl

Die Urlaubsziele vieler russischer Staatsbürger heißen Nizza, Wien oder Berlin. Sollten sie weiter durch Rom flanieren, in Zypern am Strand liegen oder in Paris einkaufen dürfen, während ihre Regierung Städte in der Ukraine bombardiert und unschuldige Menschen tötet? Zumindest soll es für russische Touristen künftig komplizierter und teurer werden. So lautet der Kompromiss, auf den sich die 27 EU-Außenminister geeinigt haben. Ein Abkommen zwischen der EU und Russland zur Vereinfachung des Visaverfahrens, das seit 2007 in Kraft war, wird vollständig aufgekündigt, wie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell bekannt gab.

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