Präsident Wahl in Togo als Test für die Demokratie

Nairobi/Lomé. Im westafrikanischen Togo haben am Donnerstag Präsidentenwahlen begonnen. Der Urnengang der mehr als drei Millionen Wahlberechtigten gilt auch als Testfall für die noch junge Demokratie des Kleinstaates.
04.03.2010, 09:40
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Nairobi/Lomé. Im westafrikanischen Togo haben am Donnerstag Präsidentenwahlen begonnen. Der Urnengang der mehr als drei Millionen Wahlberechtigten gilt auch als Testfall für die noch junge Demokratie des Kleinstaates.

Präsident Faure Gnassingbe, der sich um eine Wiederwahl bemüht, ist der Sohn des ehemaligen Militärdiktators Gnassingbe Eyadema.

Bei den von Teilen der Opposition boykottierten Wahlen vor fünf Jahren kam es zu blutigen Unruhen mit mehr als 400 Toten. Wahlbeobachter der EU, Afrikanischen Union und der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS sind nach Togo gereist.

Um das Präsidentenamt bewerben sich außer Gnassingbe sechs Oppositionskandidaten. Als aussichtsreichster Herausforderer gilt Jean Pierre Fabre von der Union der Kräfte für einen Wandel (UFC). Während des Wahlkampfes blieben gewaltsame Zwischenfälle aus. (dpa)

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