Joachim Rukwied seit drei Jahren an der Spitze des Bauernverbands

Bauernpräsident hält die Festrede vor 800 Gästen

Den Stellenwert der Tarmstedter Ausstellung verdeutlicht auch die lange Liste der prominenten Festredner, die in der Vergangenheit zur Eröffnung der größten Regionalausstellung in den Norden gekommen waren. In diesem Jahr wird mit Joachim Rukwied der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) die 67.
08.07.2015, 00:00
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Den Stellenwert der Tarmstedter Ausstellung verdeutlicht auch die lange Liste der prominenten Festredner, die in der Vergangenheit zur Eröffnung der größten Regionalausstellung in den Norden gekommen waren. In diesem Jahr wird mit Joachim Rukwied der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) die 67. Tarmstedter Ausstellung eröffnen.

Rukwied stammt aus Württemberg und wurde 2012 zum Nachfolger des langjährigen Präsidenten Gerd Sonnleitner gewählt. Der praktizierende Landwirt, zu dessen Präferenzen Kohl und Wein gehören sollen, hat beim jüngsten Bauerntag in Erfurt klare Positionen bezogen.

Landwirtschaft und Gesellschaft hätten sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewandelt, hatte der erste Mann des Verbands in seiner Grundsatzrede betont. Unübersehbar sei aber auch, dass sich die gesellschaftlichen Maßstäbe offenbar verschoben hätten, wenn es um Landwirtschaft und Ernährung gehe.

Dies habe dazu geführt, dass Landwirtschaft und Teile der Gesellschaft in „getrennten Wirklichkeiten“ leben. Rukwied lobte in seiner Rede auch die Initiative Tierwohl. Der Weg zu höheren Standards führe aber nicht über Ordnungsrecht und mit staatlichen Standards, wird der Präsident auch zitiert.

Joachim Rukwied wird die Tarmstedter Ausstellung am Freitag, 10. Juli, um 10 Uhr im Festzelt eröffnen. Geladen sind rund 800 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung.

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