Berlin

Chirurginnen auch schwanger im OP

Berlin. Bisher mussten Chirurginnen das Skalpell aus der Hand legen, sobald sie ihre Schwangerschaft bekannt gegeben hatten. Doch viele Ärztinnen fühlen sich durch die von 1952 stammenden Vorschriften des Mutterschutzgesetzes beruflich ausgebremst.
19.01.2015, 00:00
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Bisher mussten Chirurginnen das Skalpell aus der Hand legen, sobald sie ihre Schwangerschaft bekannt gegeben hatten. Doch viele Ärztinnen fühlen sich durch die von 1952 stammenden Vorschriften des Mutterschutzgesetzes beruflich ausgebremst. Künftig können sie unter besonders abgesicherten Bedingungen weiteroperieren – wenn sie es wollen. Entwickelt wurde das Projekt „Operieren in der Schwangerschaft“ (www.OPidS.de) von zwei jungen Ärztinnen. Die Initiatorinnen Maya Niethard und Stefanie Donner: „Wir hatten keine Zeit, auf die lange angekündigte Reform des Mutterschutzgesetzes zu warten. Wir waren schwanger und wollten operieren!“.

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