Kommentar über soziale Medien

Clever nutzen

Ein junger Österreicher wurde mit Instagram zum Einserschüler. Das Beispiel zeigt, dass Eltern und Lehrer soziale Netzwerke oft zu negativ sehen, findet Carolin Henkenberens.
03.04.2019, 19:53
Lesedauer: 1 Min
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Clever nutzen
Von Carolin Henkenberens

Es klingt wie in einem Hollywood-Film: Ein Schüler schreibt schlechte Noten, doch dann will er es seiner Lehrerin beweisen – und verwandelt sich in einen Einserkandidaten. Diese Entwicklung hat natürlich viel zu tun mit Motivation. Aber das Beispiel eines jungen Österreichers, der mit Instagram für seine Prüfungen lernt, zeigt auch, dass soziale Netzwerke bei Eltern und Lehrern zu Unrecht in der Kritik stehen. Sie lassen sich produktiv nutzen.

Ja, es gibt eindeutig zu viel Selbstdarstellung und Prahlerei im Netz. Gerade junge Menschen lassen sich von Bildern mit perfekten Models mit dem perfekten Frühstücksmüsli im perfekten Outfit beeinflussen. Auch Mobbing via Facebook, WhatsApp und Co. ist ein ernstes Thema. Das soll keinesfalls kleingeredet werden.

Doch viele positive Beispiele zeigen, dass der Umgang mit sozialen Medien das Entscheidende ist. Jugendliche haben da ein besseres Gespür, sie folgen Trends schneller, erkannten eher, dass Facebook eine Plattform voller Hass ist. Eltern und vor allem Lehrer sollten deshalb mit einer positiven Grundhaltung an soziale Medien herangehen und sich so gut auskennen, dass sie vor Gefahren warnen können.

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