Kirchen laden zu Gesprächen vor Ort Delmenhorsts „Wunden“ im Blick

Delmenhorst (noe). Zur Fastenzeit lenken die Kirchengemeinden Delmenhorsts den Blick wieder auf die „wunden Punkte“ und schwierigen Orte der Stadt. Bei der ökumenischen Veranstaltungsreihe „Passionspunkte“ suchen die Kirchenvertreter an sechs Mittwochabenden den Kontakt zu den Menschen direkt vor Ort und widmen sich dabei schwierigen Themen wie dem Einfluss der Pegida-Bewegung auf Delmenhorst oder dem zunehmenden Strom von Flüchtlingen in der Stadt.
22.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Delmenhorsts „Wunden“ im Blick
Von Esther Nöggerath

Zur Fastenzeit lenken die Kirchengemeinden Delmenhorsts den Blick wieder auf die „wunden Punkte“ und schwierigen Orte der Stadt. Bei der ökumenischen Veranstaltungsreihe „Passionspunkte“ suchen die Kirchenvertreter an sechs Mittwochabenden den Kontakt zu den Menschen direkt vor Ort und widmen sich dabei schwierigen Themen wie dem Einfluss der Pegida-Bewegung auf Delmenhorst oder dem zunehmenden Strom von Flüchtlingen in der Stadt.

Am Mittwoch begann die Veranstaltungsreihe. Bei dem Treffen im St.-Joseph-Stift wurden vor rund 30 Besuchern neben der Arbeit der Krankenhaus-Seelsorge auch die Klinikum-Morde thematisiert. „Die Reihe ist gut angelaufen, ich habe viel positive Resonanz bekommen“, berichtet Krankenhauspastorin Sabine Spieker-Lauhöfer, für die die Teilnahme an der Veranstaltung ebenfalls eine Premiere war.

Beim nächsten „Passionspunkt“ geht es dann am Mittwoch, 25. Februar, zum Hospizdienst an der Mühlenstraße 112. Dort soll ab 18 Uhr das Thema „Sterben ist Leben, Leben vor dem Tod!“ behandelt werden. Dritter Veranstaltungsort ist am 4. März die Stadtkirche am Kirchplatz, wo über Pegida und die Angst vor der Gesellschaft gesprochen werden soll. An dem Abend beteiligen sich neben Kirchenvertretern auch Mitglieder der muslimischen Gemeinde. Weitere Termine sind dann am 11. März in der sozialen Heimstätte Gut Dauelsberg, am 18. März beim Albertushof, einem Wohnheim für Behinderte, sowie am 25. März, am Stadionvereinsheim, einem Unterbringungsort für Flüchtlinge. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

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