Klima Eine fast unmögliche Mission: Wie der Irak aufgeforstet werden soll

Kriege, Umweltverschmutzung, Dürren, korrupte Beamte: Es gibt andere Länder als den Irak, in denen ein Aufforstungsprojekt einfacher umsetzbar wäre. Wissenschaftler versuchen es trotzdem.
08.11.2021, 16:00
Lesedauer: 6 Min
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Eine fast unmögliche Mission: Wie der Irak aufgeforstet werden soll
Von Birgit Svensson

Muwafaq Mubareka steht vor einem Baum und lächelt in die Kamera. Er wohnt in Bagdad, in der acht Millionen Menschen zählenden Hauptstadt des Irak. In einem Land, das zu den heißesten der Erde zählt, wo es kaum Bäume gibt, wo die Wüstenstürme regelmäßig Tonnen von Sand und Staub aufwirbeln, wo Euphrat und Tigris mit Pestiziden so verseucht sind, dass kaum noch etwas wächst. Wo Dürren um sich greifen und immer mehr Land verwüsten. Wo im Süden die Böden versalzen, weil die Gezeiten das Meerwasser vom Persischen Golf bis tief ins Landesinnere treiben, weil der Schatt al-Arab – der Zusammenfluss von Euphrat und Tigris – zu wenig Wasser führt, um es zurückzuhalten. In einem Land, das für seine Kriege bekannt ist, für den Terror von Al Qaida und dem Islamischen Staat (IS). Aber nicht für Bäume.

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