Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt übernimmt parlamentarische Patenschaft für Kate Brown aus den USA

Eine gute Grundlage für persönlichen Erfolg

Verden/Osterholz. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) kümmert sich seit Jahren intensiv um das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages. „Es ist ein wichtiger Baustein unserer deutsch-amerikanischen Beziehungen und gibt jungen Menschen auf beiden Seiten eine hervorragende Möglichkeit, das jeweils andere Land intensiv kennenzulernen und Juniorbotschafter des eigenen Landes zu sein.
14.01.2018, 00:00
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Von FR
Eine gute Grundlage für persönlichen Erfolg

Pflegen die deutsch-amerikanischen Beziehungen: Michael Neckermann (von links), Kate Brown, Andreas Mattfeldt und Christa Neckermann.

Verden/Osterholz. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) kümmert sich seit Jahren intensiv um das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages. „Es ist ein wichtiger Baustein unserer deutsch-amerikanischen Beziehungen und gibt jungen Menschen auf beiden Seiten eine hervorragende Möglichkeit, das jeweils andere Land intensiv kennenzulernen und Juniorbotschafter des eigenen Landes zu sein.“ Es sei zudem eine gute Grundlage für den beruflichen und persönlichen Erfolg der Teilnehmer, sagte der Abgeordnete bei einem Treffen mit seinem jüngsten „Patenkind“, der 17-jährigen Kate Brown.

Die mathematik- und physikbegeisterte Schülerin, die auch mehrere Instrumente spielt, stammt aus Alexandria im US-Bundesstaat Virginia. Sie ist seit September bei einer Gastfamilie in Osterholz-Scharmbeck zu Gast. „Es ist bewundernswert, wie gut Kate die deutsche Sprache beherrscht“, lobte Mattfeldt die begabte Austauschstudentin, die derzeit die elfte Klasse der Integrierten Gesamtschule in Osterholz-Scharmbeck besucht. Gemeinsam mit Mitschülern nimmt sie zudem an einem Projekt des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen teil. „Es geht dabei darum, wie sich sogenannte Polymere in der Schwerelosigkeit verhalten“, erklärte Kate Brown den komplizierten Hintergrund überraschend einfach.

Die 17-Jährige hat sich nach eigenen Angaben gut in Deutschland eingelebt. „Ich vermisse eigentlich nichts“, stellte sie fest. Mattfeldt sieht das auch als Lob für die Gastfamilie Christa und Michael Neckermann: „Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand einen fremden Menschen für ein Jahr bei sich und in seiner Familie aufnimmt.“ Der Bundestagsabgeordnete spricht aus Erfahrung: Für 13 deutsche PPP-Stipendiaten hat er bisher die Patenschaft übernommen, zusätzlich zu Austauschschülern aus Amerika. Mit vielen von ihnen hält er bis heute Kontakt. „Es ist wunderbar zu sehen, welchen erfolgreichen Weg diese jungen Menschen eingeschlagen haben“, so Mattfeldt. Er ruft deshalb alle interessierten Schülerinnen und Schüler, aber auch junge Berufstätige auf, sich für ein Stipendium zu bewerben. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.bundestag.de/ppp. Die Bewerbungsfrist für die nächsten Stipendien beginnt voraussichtlich am 2. Mai dieses Jahres.

Der Deutsche Bundestag vergibt Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler und junge Berufstätige. Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) gibt seit 1983 jedes Jahr Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland. Das PPP ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten.

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