ZDF startet Rechercheprojekt Faktencheck zur Bundestagswahl

Mainz. Zur Bundestagswahl im September bringt das ZDF einen Faktencheck auf den Weg. Ähnlich wie bei Sendungen wie „Hart aber fair“, bei denen im Anschluss die Aussagen der Gäste auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft werden, sollen im Bundestagswahlkampf die Aussagen von Politikern, aber auch Meldungen aus dem Internet und aus sozialen Netzwerken unter die Lupe genommen werden.
16.02.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Faktencheck zur Bundestagswahl
Von Carolin Henkenberens

Mainz. Zur Bundestagswahl im September bringt das ZDF einen Faktencheck auf den Weg. Ähnlich wie bei Sendungen wie „Hart aber fair“, bei denen im Anschluss die Aussagen der Gäste auf ihren Wahrheitsgehalt hin geprüft werden, sollen im Bundestagswahlkampf die Aussagen von Politikern, aber auch Meldungen aus dem Internet und aus sozialen Netzwerken unter die Lupe genommen werden. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai nimmt das Recherche-Team seine Arbeit auf. Unter dem Hashtag #ZDFcheck17 finden Nutzer die Ergebnisse der Recherchen in den sozialen Medien.

„Damit sich die Wähler fair entscheiden können, müssen sie wissen, welche Information richtig ist und welche falsch“, sagt ZDF-Chefredakteur Peter Frey. Bereits vor der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 hatte das ZDF Faktencheck-Projekte aufgesetzt. Das Recherche-Team wird aus Redakteuren verschiedener Fachbereiche bestehen und soll den Informationssendungen und den Online- und Social-Media-Angeboten des ZDF zuarbeiten. Das Team ist angesiedelt in der ZDF-Nachrichten-Redaktion.

Außerdem beteiligt sich das ZDF an dem internationalen Faktencheck-Netzwerk „First Draft Coalition“, dem Medien wie DPA, die BBC und New York Times angehören, aber auch Technologie-Unternehmen und andere Organisationen. An der Anti-Fake-News-Initiative von Facebook wird der Sender dagegen nicht mitwirken.

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