Gastkommentar Die Verwundbaren nicht im Stich lassen

Fast jeder zweite Mensch auf der Erde ist dem Risiko ausgesetzt, durch den Klimawandel seine Lebensgrundlagen zu verlieren. Daher muss mehr Geld in die Klimaanpassung fließen, meint Jolene Mestmacher.
02.04.2022, 21:44
Lesedauer: 2 Min
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Von Jolene Mestmacher

Die Klimakrise ist vor allem eine Gerechtigkeitskrise: Diejenigen, die am meisten Treibhausgase emittieren – Staaten oder Individuen – tragen zumeist ein geringeres Risiko, durch den Klimawandel Schaden zu erleiden. Diese Diskrepanz findet sich sowohl zwischen als auch innerhalb von Ländern – und zwar zwischen Arm und Reich. Beispielsweise sind in Europa arme Menschen verhältnismäßig mehr bei Hitzewellen gefährdet als reiche, sei es aufgrund von körperlich anstrengenderen Berufen oder weil sie in schlecht isolierten Wohnungen ohne Grünflächen in der Nähe leben.

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