Rot-Grün setzt Zusammenarbeit fort

Neuer Koalitionsvertrag soll Hamburg aus Corona-Krise führen

Am 23. Februar wurde in Hamburg gewählt - nun ist die Wiederauflage von Rot-Grün in der Hansestadt perfekt. Am Mittag wurde der Koalitionsvertrag und der neue Senat vorgestellt.
02.06.2020, 08:53
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Von dpa
Neuer Koalitionsvertrag soll Hamburg aus Corona-Krise führen

Die Spitzenkandidaten zur Bürgerschaftswahl Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, und Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), Zweite Bürgermeisterin von Hamburg, stehen im Wahlstudio des ZDF.

MARCUS BRANDT

Hamburgs SPD und Grüne haben am Dienstag ihren Koalitionsvertrag für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) betonte, dass die Corona-Pandemie die Stadt in die schwerste Krise aller Zeiten gebracht habe. Das habe die Koalitionsverhandlungen geprägt. Es gehe nicht nur um den Klimawandel und soziale Themen, sondern darum, die Corona-Krise gut zu überstehen.

„Dieser Koalitionsvertrag ist ein sehr guter Koalitionsvertrag“, sagte Tschentscher. Die Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), erklärte, beide Seiten hätten unter den besonderen Umständen stark miteinander gerungen. Bei den Gesprächen hätten Grüne und SPD aber festgestellt, dass sie inhaltlich recht nah beieinander lägen.

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Der künftige Senat soll um ein eigenes Verkehrsressort ergänzt werden. Es soll von dem Grünen Anjes Tjarks verantwortet werden und sich vor allem um die Mobilitätswende kümmern, wie die Grünen schon am Wochenende mitgeteilt hatten. Das Thema Gesundheit soll von einer Staatsrätin geführt werden und zur SPD-geführten Sozialbehörde gehören. Tschentscher versicherte, dass alle Senatoren für die gemeinsamen Ziele des Koalitionsvertrages arbeiten werden.

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