Edel oder Schlabberlook?

Harald Glööckler über Homeoffice und Kleiderwahl

Business-Outfit und Freizeit-Look - in Homeoffice -Zeiten haben sich die Grenzen verschoben. Das bringt neue Herausforderungen mit sich.
01.11.2020, 11:27
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Harald Glööckler über Homeoffice und Kleiderwahl

Harald Glööckler: Das Homeoffice kann die Modegewohnheiten verbessern. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Jens Kalaene / dpa

Modeschöpfer Harald Glööckler (55) rechnet mit einem positiven Einfluss vom Homeoffice auf die Modegewohnheiten der Deutschen.

„Ich glaube, dass viele auf der Suche nach passender Kleidung fürs Homeoffice festgestellt haben, dass sie zwar viel Kleidung für draußen haben, aber wenig wirklich Edles und trotzdem Bequemes für zu Hause“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Man möchte doch zu jeder Tages- und Nachtzeit gepflegt gekleidet sein. Und auf der anderen Seite muss es bequem und pflegeleicht sein.“

Videokonferenzen aus dem Homeoffice würden die Privatwohnung zunehmend öffentlich machen, sagte Glööckler. Er sei aber skeptisch, ob der fremde Blick ins Zimmer das endgültige Aus für den weit verbreiteten „Schlabberlook“ bedeute. „Die Gefahr ist weiterhin, dass man zu Hause nachlässig wird und sich weniger zurecht macht. Außerdem finden Videokonferenzen nicht jeden Tag statt.“ Glööckler wurde in Maulbronn (Baden-Württemberg) geboren und lebt in Kirchheim (Pfalz).

© dpa-infocom, dpa:201101-99-163706/3 (dpa)

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