aber sicher 2019

Hilfe und Rat im Ernstfall

Den Schulranzen auf dem Rücken, den Freund und neuen Mitschüler an der Seite und schon kann es zur Schule gehen. Auf dem Schulweg müssen ABC-Schützen häufig mehrfach Straßen überqueren und riskante Stellen überwinden.
15.08.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Anika Seebacher
Hilfe und Rat im Ernstfall

Trotz Vorsicht im Straßenverkehr kann es zu Unfällen kommen. Dann hilft die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen..

Patrick Pleul, picture alliance / dpa

Den Schulranzen auf dem Rücken, den Freund und neuen Mitschüler an der Seite und schon kann es zur Schule gehen. Auf dem Schulweg müssen ABC-Schützen häufig mehrfach Straßen überqueren und riskante Stellen überwinden. Einige Kinder sind dabei vorsichtig und schauen mehrfach nach links und rechts, andere hingegen lassen sich ablenken und werden übermütig. Für die Eltern ist der Schulweg aber in jedem Fall mit vielen Bedenken verbunden, denn ein Unfall kann schnell passieren.


Versichert sind Schüler grundsätzlich auf den direkten Wegen zwischen dem häuslichen Bereich
und der Schule sowie auf dem Rückweg nach Hause. Die Wege können auch mehrfach am Tag zurückgelegt werden, ohne dass der Versicherungsschutz entfällt.
Versichert sind außerdem mit etwaigen schulischen Veranstaltungen zusammenhängende Wege. Kein Versicherungsschutz besteht allerdings, wenn der Weg aus einem privaten Anlass wie beispielsweise einem Besuch im Supermarkt unterbrochen wird. Der Schutz erlischt außerdem, wenn der Schulweg aus privaten Gründen länger als zwei Stunden dauert.


„Die Unfallkasse berät die Eltern
in Präventionsfragen. Sollte doch einmal etwas passiert sein, sind die Schüler automatisch und kostenlos durch uns versichert“, erläutert Sven Broska, Geschäftsführer der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen. Dies bezieht sich auf Unfälle in der Schule, auf dem Schulweg sowie bei von der Schule organisierten Veranstaltungen. Kurz gesagt: Schüler sind durch die gesetzliche Unfallversicherung immer dann versichert, wenn sie im
organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule stehen. Das gilt der Unfallkasse zufolge ebenfalls für Schüler von allgemein- oder berufsbildenden Schulen wie auch während des Besuches von Tageseinrichtungen und während der Aufsichtszeit durch Tagesbetreuungspersonen. „Auch Teilnehmer an vorbereitenden Maßnahmen für die Aufnahme in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen sind versichert“, ergänzt Broska.

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall, muss die Schule umgehend informiert werden, damit sie eine Unfallanzeige bei der Unfallkasse aufgeben kann. Zudem muss das verletzte Kind zur Behandlung zu einem Durchgangsarzt mit einer Spezialisierung für Unfallchirurgie oder Orthopädie. Außerdem muss der Arzt nach der Weichenstellung und Behandlung einen Bericht an den Unfallversicherungsträger senden.ABO

Bei Fragen steht die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen unter
Telefon 0421 / 35 01 20 oder per E-Mail
an office@ukbremen.de zur Verfügung. Weitere Informationen zur Versicherung gibt es im Internet unter www.ukbremen.de.

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