Bundestag Hintergrund: Das Bundestagsmandat für den Afghanistan-Einsatz

Berlin. Die Obergrenze für das Bundeswehrkontingent in Afghanistan ist im Februar um 500 auf 5000 Soldaten erhöht worden. Hinzu kommt eine «flexible Reserve» von 350 Soldaten, die zu besonderen Gelegenheiten entsandt werden kann - zum Beispiel zur Sicherung von Wahlen.
23.09.2010, 16:20
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Berlin. Die Obergrenze für das Bundeswehrkontingent in Afghanistan ist im Februar um 500 auf 5000 Soldaten erhöht worden. Hinzu kommt eine «flexible Reserve» von 350 Soldaten, die zu besonderen Gelegenheiten entsandt werden kann - zum Beispiel zur Sicherung von Wahlen.

Bei den Parlamentswahlen am vergangenen Wochenende kamen aber keine zusätzlichen deutschen Soldaten zum Einsatz.

Derzeit sind 4725 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert (Stand: 17. September). Damit ist Deutschland der drittgrößte Truppensteller in der internationalen Schutztruppe ISAF (International Security Assistance Force). Die Bundeswehr leitet die Mission im Norden des Landes.

Mit dem neuen Mandat wurden im Februar auch neue Schwerpunkte des Einsatzes gesetzt: «Die Bundeswehr wird den Schutz der Bevölkerung noch mehr in den Mittelpunkt stellen und die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte deutlich intensivieren. Dies schließt eine deutlicher akzentuierte Präsenz in der Fläche ein.» Das Kontingent für die Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte wurde von 280 auf 1400 Soldaten aufgestockt.

Das neue Mandat läuft bis Februar 2011. Auf einen Termin, wann die Bundeswehr Afghanistan endgültig verlassen wird, hat sich die Regierung bislang nicht festgelegt. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+