Weltweite Hungerkrisen „Brot für die Welt“ empfiehlt neue Agrarpolitik gegen den Hunger

Jeder zehnte Mensch geht derzeit hungrig ins Bett. Der Krieg in der Ukraine hat die Ernährungskrise verschärft, doch die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Experten mahnen ein grundsätzliches Umdenken an.
27.07.2022, 18:45
Lesedauer: 1 Min
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Von Benjamin Lassiwe

„Das ist angesichts der Lage verantwortungslos.“ Mit scharfen Worten hat die Präsidentin des Evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“, die Theologin Dagmar Pruin, Pläne der Bundesregierung zur Kürzung des Entwicklungshilfeetats kritisiert. Bei der Vorstellung des Jahresberichts der Spendenorganisation am Mittwoch in Berlin verwies sie darauf, dass weltweit 828 Millionen Menschen hungern würden. Dies seien 150 Millionen mehr als vor Ausbruch der Pandemie. Zudem habe der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Lage verschärft.

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