Verteidigung Bundeswehr hält Eurofighter am Boden

Köln. Probleme mit dem Schleudersitz: Die Bundeswehr fliegt vorerst nicht mehr mit ihren Eurofighter-Kampfflugzeugen.
16.09.2010, 18:20
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Köln. Probleme mit dem Schleudersitz: Die Bundeswehr fliegt vorerst nicht mehr mit ihren Eurofighter-Kampfflugzeugen.

Die britische Royal Air Force habe mitgeteilt, dass sich im Notfall bei einem Ausstieg per Schleudersitz das Gurtschloss des Sitzes öffnen könne, erläuterte Kai Gudenoge, Sprecher des Militärflughafens Köln-Wahn, am Donnerstag. «Dieser Umstand stellt eine massive Beeinträchtigung der Flugsicherheit dar.»

Der Inspekteur der Luftwaffe habe deshalb entschieden, dass die Maschinen erst wieder geflogen werden dürften, wenn die Sache geklärt beziehungsweise der Fehler behoben sei. «Die Wiederaufnahme erfolgt, wenn die Flugsicherheit wieder gewährleistet ist», sagte Gudenoge.

Die «Financial Times Deutschland» hatte als erstes über den seit Mittwochabend geltenden Flugstopp berichtet. Einen Zusammenhang mit einem Eurofighter-Unfall Ende August in Spanien konnte der Sprecher in Köln nicht bestätigen. Die Bundeswehr hat momentan 55 Eurofighter. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+