Parteien CSU-Vorstand will Reibereien abstellen

München. Nach wiederholten Reibereien in der CSU will der Parteivorstand die Auseinandersetzungen beenden. Zum Auftakt einer Vorstandsklausur in Wildbad Kreuth gaben führende Christsoziale am Freitag das Motto aus, es gebe keinen Konflikt.
16.04.2010, 19:30
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München. Nach wiederholten Reibereien in der CSU will der Parteivorstand die Auseinandersetzungen beenden. Zum Auftakt einer Vorstandsklausur in Wildbad Kreuth gaben führende Christsoziale am Freitag das Motto aus, es gebe keinen Konflikt.

Jüngster Streitpunkt zwischen München und Umweltpolitikern der CSU im Bundestag ist der Entwurf eines Energiekonzepts, in dem Bayerns Umweltminister Markus Söder und Wirtschaftsexperte Erwin Huber eine Verlängerung der Atomlaufzeiten um 20 Jahre fordern. Seehofer rief die Kontrahenten zur Ordnung: Das Konzept werde «in aller Ruhe» in Kreuth diskutiert. «Alles andere ist eigentlich entbehrlich.»

Wenige Wochen vor der wichtigen Landtagswahl in NRW soll von dem Kreuther Treffen eigentlich ein Signal der Geschlossenheit ausgehen. Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich reklamierte für den kleinsten der drei Koalitionspartner, sie sei «Motor und Stabilisator der Berliner Koalition». Es gebe zwischen München und Berlin keinen Streit, versicherte Friedrich. (dpa)

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