Kommentar: Einigung im öffentlichen Dienst Privilegiert durch die Krise

Nach harten Tarifrunden erzielen Länder und Gewerkschaften einen Kompromiss. Das ist, zumal in Corona-Zeiten, ein Sieg der Vernunft, meint Norbert Holst.
29.11.2021, 19:00
Lesedauer: 1 Min
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Privilegiert durch die Krise
Von Norbert Holst

Es war ein zähes Ringen. Erst in der Verlängerung der dritten Verhandlungsrunde konnten sich die Länder und die Gewerkschaften auf einen Tarifabschluss einigen. Verdi-Chef Frank Werneke spricht von einem "in weiten Teilen respektablen Ergebnis".  Allerdings sind 2,8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwei Jahren alles andere als üppig – zumal bei geforderten fünf Prozent und angesichts der gegenwärtig hohen Inflationsrate. Aufgehübscht wird der Abschluss durch eine steuerfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von 1300 Euro und Zusatzzahlungen in den Bereichen  Gesundheit und Pflege. Auch musste die Tarifgemeinschaft der Länder von ihrem Vorhaben ablassen, die Eingruppierungsregeln von Beschäftigten zu verschlechtern.

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