Franziska Giffey Kein Applaus für "Franziska Überall"

Franziska Giffey ist ständig präsent, "Franziska Überall" wird sie auch genannt. Die Umfragewerte von Berlins Regierender Bürgermeisterin gehen trotzdem auf Talfahrt - teilweise zu Unrecht, meint Peter Gärtner.
02.07.2022, 08:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Peter Gärtner

Es erinnert an die alte Geschichte vom Hasen und Igel. Franziska Giffey ist immer schon da – vor den Fachsenatoren, vor den Oppositionspolitikern. Die Berliner Regierungschefin braucht im Gegensatz zu dem Schwank nicht einmal eine Doppelgängerin. Kein wichtiger Termin in der Hauptstadt, auf dem nicht auch die Regierende Bürgermeisterin auftaucht. Die Sozialdemokratin spricht auf allen Kanälen, zu beinahe jedem Thema. Giffey nutzt ihre Richtlinienkompetenz ausgiebig, hat einen Führungsanspruch entwickelt, den die Stadt seit Klaus Wowereit nicht mehr erlebt hat. Der Wohnungsbau ist Chefinnen-Sache, der U-Bahn-Bau, die Pandemie, ihre Folgen und die Ukraine-Flüchtlinge. „Franziska Überall“ wird sie mitunter im Roten Rathaus genannt. Doch das ist nur selten freundlich gemeint.

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