Demonstrationen Hamburger Demos ohne größere Ausschreitungen

Hamburg. Die Proteste gegen die bevorstehende Innenministerkonferenz in Hamburg sind am Samstag insgesamt relativ friedlich geblieben. 19 Randalierer seien in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher.
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Hamburg. Die Proteste gegen die bevorstehende Innenministerkonferenz in Hamburg sind am Samstag insgesamt relativ friedlich geblieben. 19 Randalierer seien in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Ein paar Scheiben gingen zu Bruch, Reifen wurden angezündet und Flaschen flogen auf Polizisten. In der Nacht zum Sonntag sei es ruhiggeblieben.

Am Donnerstag und Freitag kommen die Innenminister von Bund und Ländern in Hamburg zu ihrer Herbstsitzung zusammen. Linke Gruppen haben deshalb zu Protesten in der Hansestadt aufgerufen. Am Samstagnachmittag hatten in der Innenstadt rund 1000 Menschen gegen staatliche Repression und die Ausländerpolitik in Deutschland protestiert.

Am Abend zogen nach Schätzungen der Polizei etwa 1900 Demonstranten vom Gänsemarkt in Richtung Schanzenviertel. Die Grundstimmung sei aggressiv gewesen, hieß es. Vereinzelt seien Flaschen geworfen worden. Scheiben gingen im Gebäude des Axel Springer Verlages, bei der Staatsanwaltschaft sowie im Büro eines Rechtsanwaltes zu Bruch.

Im benachbarten Stadtteil Ottensen beschmierten rund 50 Vermummte nach Polizeiangaben einen Lieferwagen, zerstörten die Scheibe einer Sparkassenfiliale und bewarfen Beamte mit Böllern. In der Nähe des Fischmarktes zündeten Krawallmacher außerdem Altreifen auf der Straße an.

Noch vor Erreichen des Ortes der Abschlusskundgebung der abendlichen Demonstration lösten die Organisatoren aus Protest gegen polizeiliche Maßnahmen - wie etwa das Filmen des Zuges - die Versammlung auf. Davor hatte die Polizei den Zug bereits gestoppt, weil die Demonstranten gegen Auflagen verstoßen hatten. (dpa)

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