Grundsteuerreform Deutschland produziert ein Digital-Desaster nach dem anderen

Für die Grundsteuerreform sammeln Bürgerinnen und Bürger Daten für Behörden, die anderen Behörden schon vorliegen. Dass es 2022 noch solche Prozesse geben muss, ist bedenklich, meint Bastian Angenendt.
04.08.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Deutschland produziert ein Digital-Desaster nach dem anderen
Von Bastian Angenendt-Eiserbeck

Überall im Land durchwühlen Immobilien- und Grundstücksbesitzer derzeit ihre Unterlagen. Die große Suche gilt Grundbuchblattnummern, Grundstücksaktenzeichen, Bodenrichtwerten, Gemarkungen – also Informationen, die gerne mal tief im Aktenschrank versunken sind. Danach, als wäre das alles nicht schon nervig genug, wird der bemühte Bürger, der die vom Staat angefragten Daten bloß frühzeitig einreichen möchte, kurz vor dem Ziel erst so richtig gefrustet. Das Computersystem Elster, mit dessen Hilfe er endlich einen Haken an diese lästige Aufgabe machen will, bricht für ein paar Tage zusammen. So geht sie also los, die große Grundsteuerreform. Und noch viel bedenklicher als dieser Stolperstart ist die Tatsache, dass die deutsche Verwaltung im Jahr 2022 überhaupt noch solche digitalen Desaster hervorbringen kann.

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