Schröder und Rosneft Kein Eingeständnis von Schuld

Altkanzler Gerhard Schröder zieht sich aus dem Aufsichtsrat des russischen Energieriesen Rosneft zurück. Das dürfte aber kein Eingeständnis von Schuld oder Verantwortung sein, meint Anja Maier.
20.05.2022, 15:42
Lesedauer: 1 Min
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Kein Eingeständnis von Schuld
Von Anja Maier

Kaum hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages das Geld für Gerhard Schröders Büro samt Mitarbeiterstab gestrichen, hat der russische Gaskonzern Rosneft mitgeteilt, dass der frühere Kanzler sich aus dem Aufsichtsrat zurückzieht. Dass Schröder das als Eingeständnis von Schuld, gar Verantwortung verstanden wissen möchte, ist wenig wahrscheinlich. Der Grund könnte sein, dass er seinem Freund Wladimir Putin nicht weiter schaden möchte. Rosneft ist schließlich ein Staatskonzern, der im Energiekrieg eine entscheidende Rolle spielt. Und der Staat, das ist in Russland Putin höchstselbst.

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