Paragraph 219a Eine richtige Entscheidung, aber nicht ausreichend

Es ist gut und wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte künftig ohne Angst vor Strafverfolgung über Abtreibungen informieren dürfen. Nötig sind aber weitere Reformen, meint Katia Backhaus.
24.06.2022, 13:01
Lesedauer: 1 Min
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Eine richtige Entscheidung, aber nicht ausreichend
Von Katia Backhaus

Mit großer Mehrheit haben die Abgeordneten des Bundestags entschieden, das Werbeverbot für Abtreibungen zu kippen. Im Gesetzentwurf heißt es, die bisherige Regelung habe zu paradoxen Situationen geführt: Ein Schwangerschaftsabbruch steht – unter bestimmten Bedingungen – nicht unter Strafe, eine sachliche Information über die Art und Weise des Abbruchs jedoch schon. Außerdem mussten vor allem Ärztinnen und Ärzte eine Strafverfolgung fürchten, obwohl sie als Fachleute doch am besten qualifiziert sind, um Informationen zu Abtreibungen zu geben. Die Gesetzesänderung beseitigt diese Widersprüche und ist eine wichtige Entscheidung für die medizinische Selbstbestimmung.

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