Tag der Deutschen Einheit Zusammenhalt lässt sich nicht herbeiappellieren

Die Rede zum Tag der Einheit ähneln sich: Es ist viel erreicht, mehr Zusammenhalt täte gut. Das wird in diesem Winter wichtiger denn je sein. Aber er lässt sich nicht herbeiappellieren, meint Silke Hellwig.
03.10.2022, 21:00
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Zusammenhalt lässt sich nicht herbeiappellieren
Von Silke Hellwig

Was soll man schon groß sagen, an diesem Feiertag? Man lobt den Fortschritt, der oft über- oder als selbstverständlich angesehen wird. Man mahnt Zusammenhalt an. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hofft auf mehr Empathie, Respekt und ­Neugier, weniger Rechthaberei und Wut. Dieser Befund ist alt und neu zugleich, und das ist das Problem. Die Mauer in den Köpfen ist geschrumpft, Wut und Unverständnis sind gewachsen. Menschen im Westen schauen ratlos auf Proteste im Osten gegen Russland-Sanktionen. Fremde Welten prallen aufeinander, anders kann man es nicht sagen. Wieder? Immer noch? Das spielt keine Rolle.

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