Energiekrise Warum Joachim Gauck nicht für den Frieden frieren muss

"Frieren für den Frieden", wie es Altbundespräsident Joachim Gauck fordert? Das nicht, aber die aktuelle Lage ist Anlass genug, den allgemeinen Lebensstil zu hinterfragen, meint Silke Hellwig
20.03.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Warum Joachim Gauck nicht für den Frieden frieren muss
Von Silke Hellwig

Es ist ein bemerkenswertes, wenngleich unbeabsichtigtes Bündnis: Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und die Umweltschutzorganisation Greenpeace haben Bundesbürgern empfohlen, auf Annehmlichkeiten zu verzichten, um russische Energieimporte drosseln zu können. Greenpeace hat in einer Studie mit dem Titel „Kein Öl für Krieg“ bilanziert, welche Effekte gewisse Selbstdisziplinierungen haben könnten. Die Organisation empfiehlt ein Tempolimit, weniger Freizeitfahrten, autofreie Sonntage, Arbeit im Homeoffice, ein Verbot von Inlandsflügen und das Drosseln der Raumtemperatur um ein bis zwei Grad. Unterm Strich könnten deutsche Rohöl-Importe um mehr als zehn Prozent reduziert werden, verlautet Greenpeace.

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