Corona-Pandemie Kretschmer: Von Drohungen nicht einschüchtern lassen

Vermehrten Drohungen und Äußerungen zu Mordplänen will Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit juristischer Härte begegnen, aber auch mit Kraft und Energie.
08.12.2021, 17:34
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Dresden (dpa) - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will sich von Drohungen gegen seine Person nicht einschüchtern lassen. „Wir müssen mit allen juristischen Mitteln gegen solch eine Entgrenzung vorgehen.

Menschen, die öffentliche Ämter haben, sollen keine Angst haben müssen, ihre Meinung zu sagen und ihre Arbeit zu machen. Das gilt genauso für Berufsgruppen wie Journalisten“, sagte er am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Im Messenger-Dienst Telegram waren nach einem Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ Äußerungen zu Mordplänen gegen Kretschmer aufgetaucht. „Es ist mir nicht egal. Natürlich ich bin in Sorge. Aber ich entwickle daraus eher Kraft und Energie. Wenn das der Zustand ist, wie wir miteinander umgehen, dann wäre dieses Land verloren. Und das ist es nicht.“

Kretschmer berichtete davon, auch viel Zuspruch zu erhalten: „Es geht gar nicht um mich, sondern um die Frage, wer Verantwortung in der Demokratie übernimmt - an den verschiedensten Stellen, ob nun im Gemeinderat, als Bürgermeister, Journalist oder Abgeordneter im Landtag. Diese Menschen müssen geschützt werden. Sie dürfen keine Angst um ihr Leben haben.“

© dpa-infocom, dpa:211208-99-306648/2

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