Umgang mit Missbrauch Es helfen nur Vorbeugung und Wachsamkeit

Der Missbrauchsskandal bei den Linken weist durchaus Parallelen auf - und zwar zu dem der katholischen Kirche. Aufgerechnet von ihr könnte die Partei nun lernen, schreibt Benjamin Lassiwe.
24.04.2022, 19:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Benjamin Lassiwe

Die Linkspartei hat am Sonntag angekündigt, auf einem Sonderparteitag im Juni den Parteivorstand komplett neu zu wählen. Angesichts der Sexismus-Vorwürfe in der Partei ist das ganz sicher ein richtiger Schritt: Denn die Partei steht vor einem politischen wie moralischen Abgrund. Sie muss klären, welche Rolle ihre Bundesvorsitzende Janine Wissler im Fall der 17-jährigen Genossin spielte, die sexuellen Übergriffen eines Fraktionsmitarbeiters ausgesetzt war. Ansonsten riskiert die Partei, auch das letzte noch vorhandene Vertrauen zu verlieren – in einem Jahr mit mehreren Landtagswahlen, wie es 2022 nun einmal ist, wäre das der Todesstoß für die bei den Bundestagswahlen nur noch dank dreier Direktmandate ins Parlament eingezogene Partei.

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