Neue DGB-Chefin Fahimi fordert mehr soziale Rechte

Erstmals steht eine Frau an der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Yasmin Fahimi tritt mit einem umfassenden Forderungskatalog an.
09.05.2022, 17:57
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Fahimi fordert mehr soziale Rechte
Von Wolfgang Mulke

Die Erleichterung war Yasmin Fahimi deutlich anzumerken, als sie mit dem obligatorischen Blumenstrauß in der Hand den Beifall für ihre Wahl zur DGB-Chefin entgegennimmt. 358 stimmten für die bisherige SPD-Bundestagsabgeordnete, 26 dagegen. Macht eine Zustimmung von gut 93 Prozent. Das entspricht in etwa den Ergebnissen, die ihre Vorgänger Michael Sommer und Reiner Hoffmann erzielt haben. Die 54-Jährige ist in der Geschichte des Dachverbandes der deutschen Einzelgewerkschaften die erste Frau an der Spitze. Zweifel am Erfolg in diesem Job kennt sie nicht. „Große Aufgaben geht man am besten mit Selbstbewusstsein und Zuversicht an“, sagt sie gleich zu Beginn ihres Grundsatzreferats über die zukünftige Ausrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Sie fordert insbesondere mehr soziale Rechte. Ganze Familien säßen in Armutsfallen fest. „Ohne diese sozialen Rechte bleiben viel zu viele Menschen Bittsteller.“

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 33,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Tagespass

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • 24 Stunden gültig, endet automatisch

1,99 €

Jetzt kaufen

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren