Niedersachsen Katastrophenfall spaltet Koalition

Die niedersächsische Landesregierung streitet über den Corona-Kurs. Ab nächster Woche droht fast überall zwischen Harz und Meer 2G plus.
26.11.2021, 15:41
Lesedauer: 3 Min
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Katastrophenfall spaltet Koalition
Von Peter Mlodoch

Niedersachsens Regierungssprecherin Anke Pörksen (SPD) hatte alle Mühe, ihren Unmut über den Koalitionspartner zu bremsen. Brüsk wies sie am Freitag im Namen von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) den Vorschlag von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) für das Ausrufen des Katastrophenfalls zurück. „Was das bringen soll, erschließt sich mir nicht und auch allen nachdenkenden Personen in der Staatskanzlei nicht.“ Zur akuten Bekämpfung der Infektionslage sei dieser Schritt unnötig. Das Land sei auf die unmittelbar bevorstehende nächste Eskalation durch seine Corona-Verordnung ausreichend vorbereitet; notwendige Nachschärfungen einschließlich einer Überarbeitung des Bußgeldkatalogs für Verstößen seien bereits in Arbeit, kündigte Pörksen an.

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