Querdenker, Spaziergänge, Diktatur Warum wir in Corona-Zeiten auf unsere Sprache achten sollten

Wer eine illegale Demonstration verharmlosend als "Spaziergang" bezeichnet, nimmt es auch an anderen Stellen mit der Sprache nicht besonders genau, meint Benjamin Lassiwe.
06.01.2022, 18:57
Lesedauer: 3 Min
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Von Benjamin Lassiwe

Im "Osterspaziergang" von Johann Wolfgang von Goethe heißt es zu Beginn: "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche . . .“ Ein literarisches Denkmal für eine Freizeitbeschäftigung, die auch heute noch Millionen von Menschen pflegen. Am Sonntagnachmittag geht man durch Parks und Gärten, durch Wälder oder den Deich entlang, lässt die Gedanken in die Ferne schweifen oder erfreut sich an der Natur. Doch ein lapidarer Satz wie „Ich gehe am Sonntag spazieren“ kann heutzutage eine andere Bedeutung haben, es besteht Verwechselungsgefahr mit einer Demonstration, an der teilweise auch rechtsextreme Corona-Maßnahmengegner teilnehmen.

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