Stuttgart Katholikentag im Zeichen der Krisen

Erstmals seit drei Jahren findet wieder ein Katholikentag in Präsenz statt - allerdings deutlich kleiner als gewohnt. Es geht um Corona, den krieg in der Ukraine und die Kirchenkrise.
24.05.2022, 18:36
Lesedauer: 2 Min
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Von Benjamin Lassiwe

Über dem Denkmal von Kaiser Wilhelm I. liegt schon ein rotes Tuch: Die rund acht Meter hohe Statue des Kaisers auf dem Stuttgarter Karlsplatz soll während des Katholikentags, der an diesem Mittwoch unter dem Motto „Leben Teilen“ in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs beginnt, verhüllt bleiben. Denn rund um das Denkmal soll während des Katholikentreffens das sogenannte Zentrum Weltkirche sein Quartier beziehen: Organisationen, die sich um Entwicklungshilfe und Menschen in der Dritten Welt bemühen. Dagegen steht der Kaiser nach Angaben der Veranstalter des Katholikentags für einen aufkeimenden Nationalismus im Deutschen Reich. Dass sein Denkmal nun verhüllt werde, solle zum Nachdenken anregen.

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