Chef der Bundesagentur für Arbeit im WESER-KURIER-Interview

Weise: Ältere Langzeitarbeitslose vorrangig vermitteln

Bremen. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat angekündigt, die Arbeitsvermittlung auf ältere Langzeitarbeitslose zu konzentrieren. Der BA-Chef zielt dabei vor allem auf die insgesamt 530 000 über 50-jährigen Langzeitarbeitslosen ab.
09.07.2010, 17:53
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Von Günther Hörbst

Bremen. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat angekündigt, die Arbeitsvermittlung auf ältere Langzeitarbeitslose zu konzentrieren. Der BA-Chef zielt dabei vor allem auf die insgesamt 530 000 über 50-jährigen Langzeitarbeitslosen ab.

 

„Die Gesellschaft wird aufgrund des durch die demografische Entwicklung bedingten Fachkräftemangels nicht darum herumkommen, diese Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagt Weise dem WESER-KURIER (Sonnabendausgabe).

„Das können wir uns schlicht nicht leisten.“ Es gehe viel Erfahrung verloren, wenn man Mitarbeiter mit 58 in den erzwungenen Ruhestand schicke. In einer älter werdenden Gesellschaft würden die Älteren dringend gebraucht.

„Es ist nicht akzeptabel, Menschen, die arbeitsfähig und willig sind, zwangsweise in den Ruhestand zu schicken“, sagte Weise weiter. Dafür müssten flexible Modelle entwickelt werden. Das sei nun Aufgabe der Tarifparteien.

Das Interview lesen Sie in der Sonnabendausgabe des WESER-KURIER

 

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