Oberneulander Gremium tagt zum ersten Mal im Jugendzentrum / Wahlverfahren noch nicht abgeschlossen Jugendbeirat benennt erste Ziele

Anfang der Woche hat der neue Jugendbeirat Oberneuland zum ersten Mal im Jugendzentrum Sasu getagt. Die bislang sechs Mitglieder hatten Gelegenheit, sich kennenzulernen und formulierten erste Ziele.Anfang der Woche hat der neue Jugendbeirat Oberneuland zum ersten Mal im Jugendzentrum Sasu getagt. Die bislang sechs Mitglieder hatten Gelegenheit, sich kennenzulernen und formulierten erste Ziele.
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Von Maren Brandstätter

Anfang der Woche hat der neue Jugendbeirat Oberneuland zum ersten Mal im Jugendzentrum Sasu getagt. Die bislang sechs Mitglieder hatten Gelegenheit, sich kennenzulernen und formulierten erste Ziele.

Sechs Mitglieder zählt der neugewählte Jugendbeirat Oberneuland bisher. Um weitere Anwärter muss sich das neue Gremium aber offensichtlich keine Sorgen machen. Denn an der ersten Sitzung im Jugendzentrum Sasu nahmen jetzt neben den gewählten Vertretern auch fünf weitere Mädchen und Jungen teil, die sich für eine Mitarbeit im Jugendbeirat interessieren.

In der Vorstellungrunde wurden die Erwartungen ans Gremium zunächst noch allgemein formuliert: „etwas bewegen“, „sich für andere einsetzen“ oder einfach „Ich lass mich überraschen“. Im Verlauf der Sitzung wurden die Ideen aber konkreter. Ein Bolzplatz fehle in Oberneuland, hieß es beispielsweise. Außerdem sei der Fahrradweg an der Oberneulander Landstraße zwischen dem Ökumenischen Gymnasium und der Kirche viel zu schmal und somit gefährlich.

Aufenthaltsplätze fehlen

Begleitet wurde die Sitzung von Inga Mecking-Ball (CDU) und Christian Behrendt (FDP) vom Ausschuss Bildung, Soziales, Jugend, Sport und Kultur des Beirates. Die Leitung oblag dem Initiator des neuen Gremiums, Björn Jantzen (SPD). „Es gibt in Oberneuland kaum Aufenthaltsplätze für Jugendliche“, erklärt der Student seine Motivation. Mit dem Beirat habe er eine Plattform schaffen wollen, über die Projekte mit Jugendlichen für Jugendliche ins Leben gerufen werden. Zudem unterstütze die Mitarbeit die Mitglieder in ihrer politischen Meinungsbildung.

Einige Zeit habe die Einigung auf die Gestaltung des Jugendbeirats gekostet, erzählt der 25-Jährige. Am Ende habe man sich darauf verständigt, an der Oberschule Rockwinkel, der Tobias-Schule, der Kirchengemeinde, dem Ökumenischen Gymnasium (ÖG) und dem Sasu Wahlen durchzuführen und drei Plätze für frei zugewählte Mitglieder vorzuhalten. Anders als in den übrigen Institutionen sei es der Kirchengemeinde und der Tobias-Schule bislang nicht geglückt, je zwei Bewerber zu stellen. Man wolle noch einige Zeit abwarten, dann werde die Tobias-Schule im Zweifel eine Kandidatur an das ÖG abgeben und eine an die frei wählbaren Jugendlichen. In letzteren Pool würde dann auch eine der zwei Kandidaturen der evangelischen Kirchengemeinde Oberneuland abgegeben.

Insgesamt 13 Mitglieder soll der Jugendbeirat laut vorläufiger Satzung am Ende haben. Bislang besteht das Gremium aus: Vivien Kregor (16) und Niklas Eberhardt (17) vom Sasu, Antonia Werhahn (17) und Hermann Heuck (17) vom ÖG, Dominik Hubricht (17) und Ben Lucke (16) von der Oberschule Rockwinkel. Gegen Ende der ersten Sitzung wurde es dann auch zum ersten Mal formell. Jantzen trug die Anfrage der Betreuerin für Bremer Jugendbeiräte vor, ob das neue Gremium einen Info-Flyer zur „Nacht der Jugend“ mit unterzeichnen wolle. Die Mitglieder sprachen sich einmütig dafür aus. Das nächste Treffen des Jugendbeirats ist für Montag, 28. Oktober, um 16 Uhr wieder im Sasu, Oberneulander Landstraße 178, geplant. Langfristig, so der Vorschlag von Jantzen, Mecking-Ball und Behrendt, biete sich ein Wechsel des Tagungsortes bei allen beteiligten Institutionen an, um einen besseren Einblick in die einzelnen Einrichtungen zu bekommen.

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