Bremen Kampfabstimmung im Industrie-Club

Bremen. Beim traditionsreichen Industrie-Club Bremen bahnt sich eine kleine Revolution an. Denn bei dem Verein, zu dessen wichtigen Funktionen das Netzwerken gehört, gibt es für die Vorstandswahlen an diesem Donnerstag insgesamt sechs Gegenkandidaten.
12.06.2017, 00:00
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Kampfabstimmung im Industrie-Club
Von Florian Schwiegershausen

Bremen. Beim traditionsreichen Industrie-Club Bremen bahnt sich eine kleine Revolution an. Denn bei dem Verein, zu dessen wichtigen Funktionen das Netzwerken gehört, gibt es für die Vorstandswahlen an diesem Donnerstag insgesamt sechs Gegenkandidaten. Davon haben sich fünf Kandidaten auf den letzten Drücker aufstellen lassen, ohne dass der amtierende Vorstand um den Präsidenten Günther W. Diekhöner davon etwas wusste. Die Gegenkandidaten im Alter zwischen 41 und 46 Jahren wollen frischen Wind in den Industrie-Club bringen und glauben, dass sie das besser können als der bisherige Vorstand. Der amtierende Präsident Diekhöner sagte dem WESER-KURIER: „Man hätte ja vorher über alles reden können.“ Grundsätzlich sieht er das als einen demokratischen Prozess an. „Hanseatisch finde ich die Art und Weise dabei aber nicht“, so Diekhöner.

Nach Angaben eines Gegenkandidaten würden sich vor allem Club-Mitglieder, die erst kurze Zeit im Verein sind, nicht gut genug aufgehoben fühlen. Es kann am Donnerstag bei der Wahl also zu einer Kampfabstimmung kommen. Es wird spannend, wer in drei Tagen die meisten Stimmen für sich vereinen kann. Beim Industrie-Club Bremen wird der Vorstand alle zwei Jahre neu gewählt. Die bekannteste Veranstaltung des seit 36 Jahren existierenden Vereins ist das Rolandessen, das immer im November stattfindet.

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