Kommentar zum Karlsruher Rundfunk-Urteil

Provozierte Zweifel

Höchstrichterliche Urteile sollten möglichst nachhaltig Rechtsfrieden stiften - die Entscheidung zu den Rundfunkgebühren weckt eher Zweifel an der Gewaltenteilung, meint Joerg Helge Wagner.
05.08.2021, 19:17
Lesedauer: 1 Min
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Provozierte Zweifel
Von Joerg Helge Wagner
Provozierte Zweifel

Künftig ist jeder Haushalt mit 18,36 Euro pro Monat dabei, um die öffentlich-rechtlichen Anstalten zu finanzieren.

Marius Becker/dpa

Man kann das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) und dessen Finanzierung auch nach dem Karlsruher Urteil infrage stellen. Eine Gebührenerhöhung um rund fünf Prozent ist selbst mit höchstrichterlichen Segen nicht einzusehen – bei einem jährlichen Gesamtertrag von 8,1 Milliarden Euro. Es geht eben um weit mehr als jene 86 Cent im Monat, welche die ÖRR-Anstalten gerne überbetonen. Es geht um 1,5 Milliarden Euro, die dem ÖRR bis 2024 angeblich fehlen, um seinen Auftrag erfüllen zu können.

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