Krieg in der Ukraine Das Massaker von Butscha und seine Folgen

Nach dem Masser von Butscha werden alte Fragen neu gestellt: Sanktionen, Energie-Embargo, Rüstungslieferungen sind Stichwörter. Manche Antworten könnten anders ausfallen als zuvor, meint Norbert Holst.
04.04.2022, 20:15
Lesedauer: 3 Min
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Das Massaker von Butscha und seine Folgen
Von Norbert Holst

Die Ermordung von mindestens 340 Zivilisten in der ukrainischen Kleinstadt Butscha schockiert die Welt. Die Regierung in Kiew vergleicht die Gräueltat bereits mit dem serbischen Massaker an Bosniern in Srebrenica im Jahr 1995. Das muss man nicht so sehen – aber Butscha steht nun in einer Reihe mit Oradour, My Lai oder Vukovar. Die Aufnahmen von auf dem Fahrrad erschossenen Menschen und wahrscheinlich von Panzern in ihren Fahrzeugen zermalmten Familien machen fassungslos. Das sind eindeutige Kriegsverbrechen an unschuldigen Zivilisten – und damit ein klarer Fall für den Internationalen Gerichtshof.

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