Ökonomie/Ökologie Alte Schlachten statt neuer Kompromisse

Erneuerbare oder fossile Quellen, Rückkehr zur Kernkraft oder hin zum grünen Wasserstoff? In der Energiekrise ist ein guter Mix gefragt und Ideologie nur Zeitverschwendung, meint Joerg Helge Wagner.
06.12.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Alte Schlachten statt neuer Kompromisse
Von Joerg Helge Wagner

Ein paar Jahre lang konnte man hoffen, dass die alten Gräben zwischen Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz langsam zugeschüttet werden. Pioniere wie Tesla zeigen, dass schöne und schnelle Autos kein CO2 ausstoßen müssen, beim Energieriesen RWE hat der Strom aus Kohle- oder Kernkraftwerken kaum noch 17 Prozent Anteil am Konzerngewinn. Unternehmer wie der Bremer Windpark-Entwickler Klaus Meier beweisen, dass man auch mit ­alternativen Energien sehr viel Geld ­verdienen kann. Doch der Krieg in der Ukraine hat brutal offenbart, wie abhängig das hoch industrialisierte Deutschland immer noch von fossilen Energieträgern ist und dass es sich zudem von wenigen Lieferanten abhängig gemacht hat – am meisten vom Aggressor Russland.

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