Friederike Juchter übernimmt das Amt von Irmgard Menger Neue Oberin beim Roten Kreuz

Bremen (eh). Führungswechsel bei der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz: Oberin Irmgard Menger übergab ihr Amt als Vorsitzende an Friederike Juchter. Vor rund 300 Gästen wurde Menger jetzt in den Ruhestand verabschiedet.
01.02.2015, 00:00
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Von EIKA HERLYN

Führungswechsel bei der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz: Oberin Irmgard Menger übergab ihr Amt als Vorsitzende an Friederike Juchter. Vor rund 300 Gästen wurde Menger jetzt in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Jens Böhrnsen überreichte ihr eine Medaille und eine Dankesurkunde des Senats.

Über 40 Jahre habe sich Irmgard Menger für die Weiterentwicklung und Professionalisierung des Pflegeberufes engagiert, heißt es in einer Mitteilung. Zuletzt setzte sie sich im Deutschen Pflegerat in Berlin für berufspolitische Ziele ein. Auch die Vizepräsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK, Gabriele Müller-Stutzer, würdigte Mengers Lebenswerk und verwies auf deren Leidenschaft für den Pflegeberuf. Lob für Irmgard Mengers Arbeit kam außerdem von Ma

rtin Klinkhammer, Vorsitzender des Kuratoriums Rotes Kreuz Krankenhaus Stiftung Bremen.

Die neue Oberin Friederike Juchter sagte in ihrer Antrittsrede, sie übernehme nicht nur die Führung einer Organisation, sondern einer Wertegemeinschaft, die durch ihre einzigartige Kultur besteche. Es sei faszinierend, dass die sieben Rotkreuz-Grundsätze – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – weltweit „so flexibel und weitreichend greifen, dass sie jeden Wandel mitgehen können“. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit 680 Rotkreuzschwestern und -pflegern, betont Juchter. Als Gemeinschaft stünden sie für kompetente Pflege und Fürsorge für hilfebedürftige Menschen.

Unterdessen wurde die Arbeit der Rotkreuzschwestern und -pfleger in der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz mit einem Qualitätszertifikat ausgezeichnet. Geprüft wurden dabei die Leistungen des Rotes Kreuz Krankenhauses, des Alten- und Pflegeheimes, des Ambulanten Pflegedienstes und der Verwaltung der Bremischen Schwesternschaft. Die zuständigen Auditoren waren dem Weg eines Patienten beziehungsweise Bewohners von der Aufnahme bis zu seiner Entlassung gefolgt.

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