Kommentar zur Lage der Kirchen

Nicht nur beten

Lebendige Kirchengemeinden, die mit ihren Angeboten für die Menschen da sind, werden auch in Zeiten des demografischen Wandels Zulauf haben, meint unser Autor Benjamin Lassiwe.
02.05.2019, 17:04
Lesedauer: 1 Min
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Von Benjamin Lassiwe

Auf den ersten Blick brechen für die Kirchen schwere Zeiten an: Gut die Hälfte ihrer Mitglieder und gut die Hälfte ihrer Kaufkraft werden sie bis 2060 verlieren. Das bedeutet: Radikale Veränderungen stehen vor der Tür.

Nicht alles, was man sich heute noch leistet, wird künftig noch möglich sein. Nicht überall wird es noch hauptamtliche Mitarbeiter geben können, nicht jedes lieb gewonnene Gebäude wird zu halten sein.

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Aber die neue Studie aus Freiburg macht auch Hoffnung. Denn sie warnt vor Resignation. Natürlich, gegen demografische Veränderungen ist kein Kraut gewachsen. Gegen alles andere aber schon:

Lebendige Kirchengemeinden, die mit ihren Angeboten für die Menschen da sind und sie auf ihrem Weg durchs Leben unterstützen, werden auch künftig Zulauf haben. Engagierte Christen, die ihren Glauben in die Gesellschaft hineintragen, werden auch künftig sichtbar sein. Vorausgesetzt, die Kirchen kümmern sich darum. Hände falten und handeln muss jetzt die Devise sein.

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