Ritterhude Organo Fluid verlässt Ritterhude

Ritterhude. Es soll weitergehen für Organo Fluid, das Ritterhuder Unternehmen, das vor neun Monaten von einem verheerenden Explosionsunglück heimgesucht wurde.
04.06.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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. Es soll weitergehen für Organo Fluid, das Ritterhuder Unternehmen, das vor neun Monaten von einem verheerenden Explosionsunglück heimgesucht wurde. Der Neustart des Chemierecyclingbetriebs wird allerdings weder in Ritterhude, noch überhaupt in Niedersachsen stattfinden. Das machte am Mittwoch Ex-Geschäftsführer Markus Buch, der zurzeit zusammen mit Firmeninhaber Wolfgang Koczott den Wiederaufbau des Betriebs plant, unmissverständlich deutlich. Aus seiner Sicht hat sich Niedersachsen für die Suche nach einem alternativen Standort erledigt.

In diesem Zusammenhang kritisierte Buch den Erlass von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Der hatte nach dem Unglück im vergangenen September verfügt, dass sämtliche Industrieanlagen, die nach dem Immissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig sind, umfassend kontrolliert werden. Potenzielle Partner für den Neustart von Organo Fluid seien angesichts solcher „Kontrollwut“ abgesprungen, sagte Buch.

Stefan Wenzel wies gegenüber dem WESER-KURIER die Kritik zurück. „Die Bürger erwarten mit Recht, dass die Sicherheit auch und besonders im Umfeld von Industrieanlagen gewährleistet wird“, sagte der Minister. Kommentar Seite 2·Bericht Seite 14

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