Islamisten verschleppen Franzosen Paris will nicht verhandeln

Paris. Trotz der angedrohten Ermordung einer französischen Geisel will Paris mit den islamistischen Geiselnehmern in Algerien nicht verhandeln. Mit Blick auf die Forderung der Kidnapper nach einer Einstellung der Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak sagte Frankreichs Premier Manuel Valls am Dienstag: „Die Luftangriffe, unser Engagement, werden selbstverständlich weitergehen.
24.09.2014, 00:00
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Trotz der angedrohten Ermordung einer französischen Geisel will Paris mit den islamistischen Geiselnehmern in Algerien nicht verhandeln. Mit Blick auf die Forderung der Kidnapper nach einer Einstellung der Luftangriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak sagte Frankreichs Premier Manuel Valls am Dienstag: „Die Luftangriffe, unser Engagement, werden selbstverständlich weitergehen.“ Die dem IS nahestehende Islamistengruppe Dschund al-Khilafa (Soldaten des Kalifats) hatte den 55-jährigen Franzosen in der Bergregion Kabylei verschleppt. Am Montag wurde auf YouTube ein Video veröffentlicht, das den weißhaarigen Touristen auf dem Boden kauernd umgeben von zwei vermummten Geiselnehmern mit Kalaschnikow-Gewehren zeigt.

Valls betonte während eines Besuchs in Berlin, es werde mit den Geiselnehmern „keinerlei Diskussion, keinerlei Verhandlungen“ geben. Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte in New York, das Video zeige die „extreme Grausamkeit“ der Geiselnehmer, ändere aber nichts an Frankreichs Position. Frankreich hatte sich als erstes europäisches Land den US-Luftangriffen auf den IS im Irak angeschlossen.

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