Gespräch mit Jantz-Herrmann

Schüler besuchen den Bundestag

Osterholz-Scharmbeck. Bereits zum zweiten Mal konnte eine Gruppe von Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck – angeführt von Lehrerin Renja Berktold – der Auschwitz-Gedenkstunde im Deutschen Bundestag beiwohnen. Auf Vermittlung der örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Jantz-Herrmann verfolgten die jungen Leute das Geschehen im Plenarsaal von einem Nebenraum im Reichstagsgebäude aus.
19.02.2017, 00:00
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Osterholz-Scharmbeck. Bereits zum zweiten Mal konnte eine Gruppe von Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck – angeführt von Lehrerin Renja Berktold – der Auschwitz-Gedenkstunde im Deutschen Bundestag beiwohnen. Auf Vermittlung der örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Jantz-Herrmann verfolgten die jungen Leute das Geschehen im Plenarsaal von einem Nebenraum im Reichstagsgebäude aus.

Die Holocaust-Gedenkstunde stand in diesem Jahr im Zeichen der Erinnerung an die Opfer der sogenannten Euthanasie-Morde. Nach einer Begrüßungsansprache von Bundestagspräsident Norbert Lammert las zum Beispiel Sebastian Urbanski, Schauspieler im Berliner Theater Ramba Zamba, einen Brief von Ernst Putzki, der von seinem Leiden berichtet und schließ 1945 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurde.

Unter dem Eindruck dieses Gedenkens sprachen die Schülerinnen und Schüler anschließend mit Christina Jantz-Herrmann und ihrer Kollegin Hiltrud Lotze, in der SPD-Bundestagsfraktion zuständig für Gedenkstätten und Erinnerungskultur. Die Abgeordneten zeigten sich hoch erfreut über das Wissen und die gezielten Fragen der Schüler zum schwierigen Thema Holocaust.

Viel Raum fand auch die Diskussion darüber, wie man in Zukunft dem Holocaust gedenken könne, wenn auch die letzten Zeitzeugen nicht mehr unter uns sein werden, um über das Geschehene zu berichten. Die Abgeordneten würdigten in diesem Zusammenhang das Beispiel der anwesenden Lehrkräfte, die durch ihr Engagement die Schüler weiterhin für dieses Thema sensibilisierten.

Im Anschluss ging es für die 37-köpfige Gruppe noch auf die Dachterrasse und die Kuppel des Reichstagsgebäudes, bevor sie nach den ereignisreichen Tagen wieder die Reise in die Heimat antraten.

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