Grotelüschen: Freilichtbühne Bookholzberg als Mahnmal erhalten

Spende für Infozentrum

Lemwerder. In gut sieben Monaten schon will der Förderverein Freilichtbühne Bookholzberg pünktlich zum Museumstag am 13. Mai das Informations- und Dokumentationszentrum (IDZ) im alten Spieldorf „Stedingsehre“ in Bookholzberg eröffnen.
08.10.2017, 00:00
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Spende für Infozentrum

Heiner Loock (von links), Dietmar Mietrach und Astrid Grotelüschen auf dem Gelände der historischen Freilichtbühne.

Lemwerder. In gut sieben Monaten schon will der Förderverein Freilichtbühne Bookholzberg pünktlich zum Museumstag am 13. Mai das Informations- und Dokumentationszentrum (IDZ) im alten Spieldorf „Stedingsehre“ in Bookholzberg eröffnen. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Was genau gemacht werden muss und wie das ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, besprachen kürzlich der Vereinsvorsitzende Dietmar Mietrach und die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU). Zu dem Termin kam auch Heiner Loock aus Lemwerder hinzu, der für die CDU Mitglied in der Stiftung der Gemeinde Lemwerder ist, die erst vor Kurzem mit einer Spende von 5000 Euro einen guten Beitrag zum Gelingen des Projekts geleistet hatte.

Die Motivation hierzu entstand aus der besonderen historischen Verbindung zwischen Lemwerder und dem alten Spieldorf. In der Schlacht von Altenesch wurde 1234 der Stedingerkrieg entschieden, in der Zeit der Nationalsozialisten wurde genau diese Schlacht als Theaterstück auf der Bühne in Bookholzberg aufgeführt. Grotelüschen begleitet das Projekt des Fördervereins als Kreistags- und Bundestagsabgeordnete seit 2009 und setzt sich gerade wegen der Historie des Ortes für ein Mahnmal ein. Die in Zukunft geplante Gestaltung lehrt ihrer Meinung nach, Demokratie wertzuschätzen: „Ich will diesen Ort besonders für junge Menschen zugänglich machen, denn selten ist politische Bildung so greifbar“, so die Abgeordnete. Langfristig sei ein solcher Lernort Wunsch des Fördervereins, bekräftigte Dietmar Mietrach.

Die Spende der Stiftung wird komplett in den Aufbau des IDZ fließen, für das der Förderverein insgesamt 86 000 Euro aufbringen muss. Ein stolzer Betrag, doch man sei auf einem guten Weg, so Mietrach. Spenden und neue Mitglieder des Fördervereins sind natürlich immer willkommen. Das ließen sich Astrid Grotelüschen und Heiner Loock nicht zweimal sagen und unterschrieben noch vor Ort einen Mitgliedsantrag.

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