23768 Euro für Seemannsmission

Spendenrekord beim Kapitänstag

Bremen. Klaus Platz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Bremischen Hafenvertretung (BHV), konnte vor einer Woche am späten Abend genau das verkünden, was er sich im Vorfeld des 49. Kapitänstags erhofft hatte: ein neues Rekord-Spendenergebnis für die Bremer Seemannsmission.
13.09.2013, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Spendenrekord beim Kapitänstag
Von Peter Hanuschke

Klaus Platz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Bremischen Hafenvertretung (BHV), konnte vor einer Woche am späten Abend genau das verkünden, was er sich im Vorfeld des 49. Kapitänstags erhofft hatte: ein neues Rekord-Spendenergebnis für die Bremer Seemannsmission. Mit der Summe von 23720 Euro plus 40 Pfund Sterling (umgerechnet rund 48 Euro), die die 350 Gäste in der Oberen Rathaushalle gespendet hatten, hatte Platz sein Ziel erreicht. „2007, als ich das Amt übernahm, lag das Spendenaufkommen bei etwa 8000 Euro. Ich hatte mir damals schon vorgenommen, das zu steigern, aber nie laut gesagt. Ich hatte im Gefühl, dass da noch Spielraum bis 20000 Euro und darüber ist.“ Mehr als 20000 Euro habe es in den vergangenen Jahren ein paar Mal als Spendensumme gegeben. Mit dem jetzigen Rekordergebnis könne er aber nun beruhigt zum Jahresende vom Amt des Geschäftsführers der Bremischen Hafenvertretung ausscheiden.

Die BHV und der Bremer Senat laden die Kapitäne und Chefingenieure der Schiffe und Flugzeuge sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik zu dem traditionellen Empfang ein. Die Veranstaltung ist ein symbolischer Dank Bremens an die Verantwortlichen im See- und Luftverkehr.

Studenten als Botschafter

Vielleicht müsse es immer so schwungvolle Musik geben, wie jetzt zum ersten Mal auf dem Kapitänstag. Dann könnten in den nächsten Jahren Spenden-Rekordergebnisse erreicht werden, so Platz. Für die Musik hatten die Studenten der Jacobs University gesorgt: „The Mzuka Choir“, der von Studenten in Eigenregie gegründet wurde und gemanagt wird, ist der erste afrikanische Chor überhaupt an der Universität.

Der Auftritt des Chors resultierte aus der Zusammenarbeit zwischen der Marketing-Organisation Via Bremen – dort ist unter anderem die BHV Mitglied – und der Jacobs University. Aufbauend auf dem Studiengang „International Logistics Management and Engineering“ (auf Deutsch: Internationales Logistik-Management und Technik) sollen die Studenten nach Ende ihres Studiums als „Logistics Ambassadors“ (Logistik-Botschafter) für den Standort Bremen werben.

Entsprechend kündigte BHV-Präsident Hans-Joachim Schnitger den Auftritt von „The Mzuka Choir“ an: „Viele dieser Studenten werden nach Abschluss des Studiums in Bremen in ihre Heimatländer zurückkehren und als Botschafter für Via Bremen die Nachricht in die Welt hinaustragen, wie erfolgreich der Standort Bremen ist.“ Die Studenten würden die Leistungsfähigkeit der Unternehmen, in denen sie Praktika absolviert haben, in ihren Heimatländern beschreiben, und dort hoffentlich die Neugier auf ein Kennenlernen mit Bremen erwecken.

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