Stuttgarter Zeitung

über Lothar Späth: „Das Risiko des Charismatikers ist, dass ihm der Erfolg letztlich doch schadet. Das galt auch für Späth.
19.03.2016, 00:00
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über Lothar Späth: „Das Risiko des Charismatikers ist, dass ihm der Erfolg letztlich doch schadet. Das galt auch für Späth. Sein mangelndes Unrechtsbewusstsein im Kontext der ,Traumschiff-Affäre’ legt offen, dass auch er Machtausübung schon als selbstverständlich ansah. Dass sich die CDU als Staatspartei fühlte, ähnlich wie die CSU in Bayern, ist bei drei Alleinregierungen allein unter Späth vielleicht sogar gedanklich nachvollziehbar. Doch bekam da die Nähe der Partei zu den Bürgern Risse . . . Heute sind – 25 Jahre nach Lothar Späth – die Christdemokraten dafür abgestraft worden . . .“

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