US-Präsident macht Urlaub Website zählt Tage, die Trump in Golfclubs verbringt - und die Kosten

US-Präsident Donald Trump mag Golf. So sehr, dass er seine Sommerferien in einem seiner Clubs verbringt. Doch seine Reisen sind kostspielig - und ziemlich häufig, wie eine Website verzeichnet.
04.08.2018, 16:47
Lesedauer: 2 Min
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Website zählt Tage, die Trump in Golfclubs verbringt - und die Kosten
Von Stefanie Heitmann

Dieses Mal ist der Trump National Golf Club in Bedminster im Bundesstaat New Jersey das Ziel für den Präsidenten. Derzeit hat der mächtigste Mann der Welt zehn Tage frei. Und da bietet sich eine Partie Golf an.

Der passionierte Spieler ist öfters auf den Rasenplätzen im ganzen Land anzutreffen. Seine Aufenthalte im Club Mar a Lago in Florida sorgten schon in der Vergangenheit für Wirbel. Dabei hatte er noch bei seinen Wahlkampfauftritten 2016 gesagt, er werde so sehr für die amerikanischen Bürger arbeiten, dass er gar keine Zeit mehr Golf hätte:

Die Sicherheitskosten sind hoch, einen so hochrangigen Politiker und seine Familie zu schützen. Zudem bedarf einen eines großen Mitarbeiterstabs, um die Regierungsgeschäfte auch außerhalb des Weißen Hauses aufrecht zu erhalten.

Doch das allein ist es nicht, was derzeit viele Menschen im Netz umtreibt. Es ist auch die Tatsache, dass Trump wohl mehr Erholung braucht, als seine vorherigen Amtskollegen. So zählt eine Website seit seinem Amtsantritt die Tage, die Donald Trump auf Golfplätzen verbracht hat: 127 sind es seit seiner Vereidigung.

Seit 563 Tagen ist Trump nun im Amt. Das bedeutet, dass Trump im Schnitt alle vier Tage einen Goldplatz besucht. Die Website verzeichnet aber nicht nur, wie oft der Präsident spielt und wo (mittlerweile hat er 111 Plätze besucht). Auch die Stunden, die er bisher in seiner Amtszeit "verspielt" hat, werden aufgelistet: 1224 Stunden.

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Auch die Kosten, die dafür bisher die amerikanischen Steuerzahler tragen, werden aktuell aufgelistet. Derzeit sind es rund 74 Millionen Dollar. Die Daten, die für die Erhebungen notwendig sind, stammen unter anderem von der Washington Post.

Auch über seine Vorgänger, Barack Obama, gab es eine Golf-Liste. Diese Daten werden ebenfalls gegenübergestellt.

Ganz seinem Hobby kann sich Trump aber nicht widmen: Wegen den anstehenden Mid-Term-Wahlen tritt der Präsident auch bei Wahlkampfveranstaltungen auf, um andere republikanische Kandidaten zu unterstützen.

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